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Literatur

 

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen Literatur zum Thema vorstellen. Haben Sie einen Literaturtipp für mich? Dann informieren Sie mich gern per E-Mail.

 


 

 Michael Clayton, Der Jeep, 1. Auflage 1985, Motorbuch Verlag Stuttgart, ISBN 3-613-01050-x

 

Dieses Buch zeichnet die Geschichte des Jeeps mit aussagekräftigen schwarz-weiß Bildern bis in den ersten Weltkrieg nach.

Das Inhaltsverzeichnis ist mit 6 Kapiteln deutlich übersichtlich und reicht thematisch von der Vorgeschichte und Auswahl des Militärjeeps (Kapitel 1-2) über den Jeep im Einsatz (Kapitel 3) bis hin zur Überführung in den zivilen Aufgabenbereich (Kapitel 4), gibt einen Ausblick auf künftige Nachfolger (Kapitel 5) und endet mit der Restauration (Kapitel 6).

Damit schließt das Buch jedoch nicht sondern gibt auf knapp weiteren 40 Seiten wertvolle Informationen über die Beschaffung von Ersatzteilen, Technische Daten im allgemeinen und besonderen (hier nur des Willys MB). Die Liste der Händler, über welche Ersatzteile zu beschaffen sind, ist mittlerweile nicht mehr aktuell, ist das Buch doch 1985 erschienen. Überarbeitete Auflagen kenne ich nicht.

Dennoch empfehlenswert für denjenigen, der etwas mehr über die Ursprünge des Jeeps sowie über Nachfolgemodelle erfahren möchte.

 


Matthias Gerst, Typenkompass Jeep - Alle Modelle seit 1945, 1. Aufl. 2008, Motorbuch Verlag Stuttgart, ISBN 978-3-613-02929-3

 


Der Typenkompass von Matthias Gerst scheint mir ein sehr umfangreiches und sicher vollständiges Kompendium bezüglich der existierenden Jeep Modelle seit 1945 zu sein. Es reicht von der Entwicklung des Militär-Jeeps Willys MB und dessen Geschichte bis zum Jeep Wrangler JK Unlimited Modelljahr 2008 und behandelt darüber hinaus neuere Modelle wie etwa den Jeep Compass, Patriot und Commander.

Auch dieses Buch geht inhaltlich auf die zivile Jeep-Komponente, insbesondere der Jeep-Nutzfahrzeuge, wie etwa den Panel Wagon (Panel Delivery), Station Wagon, Jeep-Truck und den Jeepster ein. Besonderheiten stellen sicher die Jeep-Frontlenker-LKW und Step-Vans dar. Der Schwerpunkt liegt im Gegensatz zum vorliegenden Buch von Michael Clayton deutlich stärker auf den zivilen Jeep-Modellen, ohne dabei die doch so relevante Entwicklungsgeschichte außen vor zu lassen.

Zusammenfassend möchte ich anmerken, dass insbesondere die streng nach Modell und in der zeitlichen Reihenfolge vorgehende Darstellung und Beschreibung der einzelnen Fahrzeuge eine gute Übersicht über die hergestellten Jeep-Typen liefert. Somit dient dieses Buch als gelungenes Nachschlagewerk, insbesondere beim Kauf eines älteren zivilen Modells.

 


 

Jiri Fiala, Illustrierte Geländewagen Enzyklopädie, Auflage nicht angegeben, Dörfler-Verlag GmbH Eggolsheim, ISBN 978-3-89555-422-3, 9,95 € 

 


Das Buch scheint schon älteren Datums zu sein. Aufgrund der Artikel schätze ich das das Datum der ersten Auflage auf 2002 oder 2003. Neuere Entwicklungen sind noch nicht abgebildet. Ob es eine überarbeitete Auflage gibt, lässt sich auf der Homepage des Dörfler-Verlags nicht schlüssig feststellen.

Die Enzyklopädie ist per se umfangreich und bietet einen guten Überblick über die Geländefahrzeuge auf der ganzen Welt.

Irritiert hat mich dennoch, dass z.B. unter "H" der Hummer als Version von EBLE. (www.eble.de) vorgestellt wird, und nicht als das ursprünglich für das Militär entwickelte Fahrzeug von AM General, wenngleich darauf dann doch eingegangen wird.

Weiterhin wird zwar unter "H" der Jeep Willys Hotchkiss M201 in verschiedenen Ausführungen vorgestellt, doch fehlen alle weiteren Nachfolger, wie z.B. der M38A1, M38 oder Ford Mutt. Auch fehlt unter "J" gänzlich der JEEP als eigene Kategorie, der lediglich bei diversen anderen Herstellern durch Lizenzbau Erwähnung findet. Auch unter "K" für Kaiser sind keine Jeeps zu finden.

So z.B. beim indischen Hersteller Mahindra & Mahindra (S.153), die 1947 den Jeep FC (Forward Control) von Willys Overland in der Version "Mahindra MM" bauten. Weitere Lizenznehmer waren z.B. die Fa. Dong A aus Südkorea, die den Willys Jeep CJ als "Shival" bauten oder die Fa. Eagle aus Großbritanien, die eine offene Fiberglaskarosse und ein Leiterchassis verwendeten, das starke Ähnlichkeit zum Jeep CJ aufwies. (S.76-77)

Aufgeführt ist der Jeep "Ebro", der von der spanischen Fa. Ebro bis in die 1980er Jahre produziert wurde.

Zu erwähnen ist auch die Fa. Mitsubishi aus Japan, die zunächst 1953 Kaiser-Frazer Jeeps in Lizenz baute, diese jedoch verlor und sogleich von Willys-Overland die Lizenz zum Bau des CJ3B erwarb und  bis 1999 baute. (S. 165) Selbst die Fa. Renault, die Rechte an der Marke Jeep besaß, bot von 1983-1987 den CJ7 an. (S.202-203)

Stellenweise etwas zusammenhangslos, doch abgesehen von der Marke Jeep, werden auch weitere Geländefahrzeuge vorgestellt. Fazit: Informativ.

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